Simon Reynolds Diskussion @ HU Berlin am 3.12. & Book Launch @ HAU 4.12.2017

Der Musikjournalist und Buchautor Simon Reyonlds kommt nach am 3. & 4.12.2017 nach Berlin. Am Sonntag den 3.12.2017 wird er der Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion der Humboldt Universität sein:

Podiumsdiskussion „Writing as Performing Pop“ mit Simon Reynolds, Sonja Eismann und Bodo Mrozek

Medientheater der HU Berlin, Georgenstr. 47, 10117 Berlin// ab 19Uhr// Eintritt frei

Hier der Text zur Veranstaltung:

Der gebürtige Londoner ist einer der erfolgreichsten Popmusikjournalisten unserer Tage. Er schreibt u. a. für den New YorkerThe WireVillage Voice oder Uncut, betreibt seit 2002 den Blog Blissout und ist Autor von Generation Ecstasy (1998), Rip It Up And Start Again (2007), Retromania (2012) u.v.m.

Simon Reynolds, Sonja Eismann, Bodo Mrozek – drei Autor*innen, drei Settings, drei Positionen, aber alle drei haben einen Gegenstand. Sie schreiben über Popmusik, schreiben (über) Popmusikgeschichte. Moderiert von Stefanie Alisch werden wir in dieser Runde diskutieren, wie Popkultur durch die unterschiedlichen Schreibpraktiken be- und damit auch festgeschrieben wird.

Wie sehr werden Genres und Musikszenen von Diskursen mitgeprägt, wie ist das Verhältnis von Beobachtung, Kritik und Mitgestaltung? Und wie kann man eine kritische Distanz zu etwas entwickeln, wovon man selber Teil ist? Kann und soll Schreiben über Popmusik an politische und gesellschaftliche Diskurse anknüpfen? Wie verschränken sich wissenschaftliches und journalistisches Schreiben über Popmusik ineinander, wie verändert die (institutionelle) Position das Schreiben?

Mit Musik von Marc Weiser (Palais Wittgenstein) und Bar der Fachschaft des Instituts für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft

Eine Veranstaltung des Instituts für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft (Lehrgebiet Geschichte und Theorie der Populären Musik, Lehrgebiet Transkulturelle Musikwissenschaft, Fachschaft des Instituts)

Am nächsten Tag, Montag 4.12.2107 präsentiert er sein aktuelles Buch im HAU Theater:

Glam. Glitter Rock und Art Pop von den Siebzigern bis ins 21. Jahrhundert

19:00 Uhr Buchpremiere / 20:30 Plattenspieler// Kombiticket 14,30€/ ermäßigt 8,80€

 

Stars wie David Bowie, T. Rex und Roxy Music feierten mit Glam das Künstliche und das Spektakel und grenzten sich so von den Rockbands ihrer Zeit ab. Glam war also mehr als nur ein buntes Spiel, es war das erste kulturelle Auflehnen gegen die in Langeweile erstarrte Rockmusik – Jahre vor dem Punk. In seinem Buch Shock and Awe: Glam Rock and ist Legacy bettet der Journalist und Autor Simon Reynolds Glam in den größeren kulturellen und politischen Kontext ein, in eine Zeit des sozialen Umbruchs und der politischen Desillusionierung. Nach der Lesung wird Simon Reynolds bei Thomas Meineckes “Plattenspieler” zu Gast sein.
Akademisch, Journalistisch, Termine / , , .
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