Journalistisch

Spinnen / Denken. Wir spinnen. In der Volksbühne & via Pi-Radio, Berlin 22.12.2016

Wir spinnen Ein kurzer Ritt durch die Geschichte der ältesten Kulturtechnik der Menschheit: Spinnen / Denken. Eine Live-Sendung von und auf π-Radio am 22.12.2016 von 20:00-22:00 Uhr. Pi Radio Verbund – Berlins einziges nichtkommerzielles Freies Radio sendet live aus der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz und auf UKW 88,4 MHz und im Netz http://www.piradio.de/ Nehmen wir die Read the full article… »»»»

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WiseUp! Prolls mit Klasse

WiseUp folgt diesmal der Figur des Prolls. Anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Centre for Contemporary Cultural Studies (CCCS) stellte Moritz Ege seine Dissertation „Ein Proll mit Klasse. Mode, Popkultur und soziale Ungleichheiten unter jungen Berliner Männern in Berlin“ an der Universität Innsbruck vor. Das CCCS war ein kleines, aber bis heute in der Kulturwissenschaft einflussreiches Institut an der University of Birmingham, die in den 70er und 80er Jahren grundlegende interdisziplinäre Forschungen zu Subkultur und Popkultur vorlegten. Diese untersuchten kulturelle Erscheinungen unter Berücksichtigung von sozialstrukturellen Merkmalen wie class, race, gender. Moritz Ege befasst sich in seinem Vortrag und seiner ethnografischen Studie mit der Aktualität der CCCS Studien. Berliner Prolls mit Klasse hören auch deutschsprachigen HipHop, der als illustrativer Soundtrack, den Vortrag begleitet. Eine Einladung zur Suche nach den vielfältigen Facetten des Prolls und dem Proll in uns. »»»»

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Heart of Noise 2014: »Die Schönheit ist dem Menschen zumutbar«

Heart of Noise, vierte Ausgabe. Bianca Ludewig und Shilla Strelka verpassten sich unkomprimiert die Bild- und Tonkonfigurationen des Innsbrucker Festivals und trafen Julie LeBlanc, Matt Dryhurst, Martin Dumais, Holly Herndon, Philip Jeck, Chris Koubek, Lillevan und Robert Lippok zum skug-Interview. »»»»

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Apocalyptic Dance Music als Utopie

200bpm

Anstatt immer nur von IDM (Intelligent Dance Music) zu sprechen, sei hier einmal auf ADM – Apocalyptic Dance Music – hingewiesen. Genres wie Dubstep, Drone, Witchhouse, HipHop, Jungle, Grime, Reggaedub oder Juke mögen zwar durchaus auch apokalyptische Elemente bergen, im Folgenden soll es sich aber besonders um Gabber und Breakcore drehen. »»»»

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HipHop-Kultur & Apokalypse – Interview mit Bianca Ludewig

Im Rahmen des Elevate-Festivals gab es 2012 ein Interview mit mir. Für dieses wurde ich als Autorin des Backspin Hip-Hop-Magazins vorgestellt, mit Interesse für Performance und Gestus, welche in der Hip-Hop-Kultur eine essentielle Rolle spielen, während meine Essays und Interviews oft versuchen würden, widersprüchliches und problematisches innerhalb der Hip-Hop-Kultur herauszuarbeiten, da die HipHop-Kultur nicht statisch sei, sondern streitbar – bei konstanter Verhandlung der Werte. »»»»

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UNLIKE U – Trainwriting in Berlin

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rah

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hiob & dilemma

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Harris

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Fashawn

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exile

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Eternia

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TECH N9NE im Interview

Tech1

Aaron „Tech N9ne“ Yates aus Kansas City füllt bei seinen Konzerten in den USA Sportarenen und das als Rapper ohne Major Label im Rücken. Ihm passierte, wovon tausende Künstler träumen – der finanzstarke Geschäftsmann Travis O’guin bot ihm eine Partnerschaft an. Zusammen gründeten sie 2000 das Label Strange Music und seitdem läuft Strange Music auf Hochtouren. Der 38-Jährige ist aber auch schon seit über 20 Jahren am Rappen. »»»»

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Sookee im HHNoise-Interview

Als Kommunikations- und Sprachfetischistin war die Berliner Rapperin Sookee schon vieles: Savas-Fan erster Stunde, PoetrySlam-Aktivistin, Linguistik-Studentin, Gebärdensprache-Lernerin, Rap-Workshop-Geberin oder Vortragshalterin. Jetzt wird auch noch gebloggt und eine Doktorarbeit geschrieben. »»»»

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Project Blowed im HHNoise-Interview

Die Mitglieder des legendären Project Blowed aus Los Angeles waren in 2009 wieder sehr release-freudig. Die Herren der zweiten Stunde des Hip Hop verteidigen ihre Subkultur wie Löwenmütter, dabei sind sie gewohnt verspielt und lassen nur selten ein Lachen aus. Eine Retrospektive auf 20 Jahre Basisarbeit. »»»»

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FELT im HHNOISE Interview

Das Felt Konzept, jedes Album einer bewunderten Schauspielerin zu widmen und es von einembefreundeten Produzenten produzieren zu lassen, hat das Duo bestehend aus Slug und Murs erneut beibehalten. Mit Ihrem dritten Album ehren Sie diesmal Rosle Perez, die man in Hip Hop-Kreisen vor allem durch Ihr Mitwirken in Spike Lees Klassiker „Do The Right Thing“ kennt, für die Produktion sorgt Aesop Rock. »»»»

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AFC – Altona Female Crew

Die Altona Female Crew aus Hamburg gehört zu den wenigen All-Female-Crews dieses Landes, ja der Welt. Während die Gründerinnen der Crew alle aus Altona kamen, waren später auch Frauen aus anderen Teilen der Stadt oder aus der Schweiz vertreten. »»»»

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Make Hip-Hop, NOT Bullshit – Mehr Skills fürs Myfest!

Was ist eigentlich „politischer Rap“? Warum wird er von vielen ausgegrenzt, und warum grenzt er sich selber aus? Während viele beim politischen Rap oft die handwerkliche Qualität vermissen, stellen die Polit-Rapper selbst oft den Inhalt über alles. Zum 1. Mai kommen Akteure beider Lager in Berlin dennoch zusammen, allerdings meist nur räumlich. Dabei könnten Allianzen der zwei Lager dem heutigen Hip-Hop durchaus guttun. »»»»

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Deutschlands vergessene Kinder

Mellowvibes Records hat für die deutsche Kinder- und Jugendeinrichtung Die Arche einen Sampler produziert, dessen Einnahmen dank der Künstler in das ARCHE HipHop Projekt 2009 fließen. Rund 70 Rapper sind dabei und wollen zeigen, dass Hip-Hop nicht Teil des sozialen Problems, sonder auch Teil der Lösung ist. »»»»

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CREWS – Behavioural Manifesto

Dieser Artikel behandelt das Thema des Verhaltens des einzelnen Writers in einer von ihm gewählten Gruppe, einer Writing-Crew. Da es wenig konkrete Informationen über Crews gibt, muss man auf soziologische Theorien über Gruppen allgemein und soziologische wie anthropologische Studien über spezielle Gruppen und Subkulturen zurückgreifen. »»»»

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Das Gedächtnis der Stadt schreiben – Thomas Wiczak

(English) Thomas Wiczak is one of the co-publishers of the book “Writing the Memory of the City”. He was involved in important group actions in Berlin and activities like Jazzstylecorner or the Outsides exhibition. During the work on his book he decided to no longer work on the streets and write his name. His text describes trains of thought instead, no trains of metal. His article describes the cessation as an existential part of writing. »»»»

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Writing The Memory Of The City – Daniel Tagno

„Die Erkenntnis der Notwendigkeit von Reanimation“ in „Writing The Memory Of The City“ zeigt die Entwicklung und Dualität des Bombers COST und dem Künstler Daniel Tagno. Wenn der wilde Writer COST in Aktion ist, kommt Daniel Tagnos rastloser Geist zur Ruhe. Dennoch entsteht auch Angst, wenn der Writer auf den eher weichen Künstler trifft. Oft haben beide unvereinbar scheinende Wünsche. Deshalb schreibt Tagno einen Liebesbrief an seinen Alter Ego COST. Diese persönliche Perspektive auf einen inneren Konflikt, kann auch stellvertretend für viele Künstler in dem Buch verstanden werden. Weil Tagno eine Brücke vom klassischen Train-Writing zum Kunstbetrieb schlägt, ist er der erste vorgestellte Künstler in dem Buch von Markus Mai und Thomas Wiczak, das Ende letzten Jahres beim Dokument Förlag erschien. »»»»

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+/*?=! Das Ende vom Aufstand der Zeichen?

Text Bianca Ludewig | Fotos Jürgen Grosse & Bianca Ludewig | Layout Georgee Download PDF „Die Leute wissen immer noch nicht, was der Unterschied ist zwischen Guerilla-Marketing und künstlerischem Ausdruck aus Eigenantrieb. Oder einfach: guter und schlechter Streetart.“ „Warum machen wir eigentlich noch Backjumps, wenn doch der Herausgeber der ‚Frankfurter Allgemeinen Zeitung‘ und die Deutsche Read the full article… »»»»

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Royal Bunker – Geh schnell, bevor du Pop-Musik wirst

Marcus Staiger hat lange darum gekämpft, dort zu sein, wo er jetzt ist. Obwohl er nicht der talentierteste Rapper seines Labels war, hat er selbst eine Art Starstatus erreicht. Unzählige Battles wurden von ihm moderiert. Kaum eine Diskussionsrunde über Hip-Hop kam ohne ihn aus. Seine direkte und gewollt saucoole Art, die sich auch in seinem Newsletter widerspiegelt, polarisierten ordentlich und prägten das Image des Bunkers. Dazu gehörte auch sein mit ordentlich Testosteron aufgeladener Idealismus – der vermuten liess, es gäbe noch 100 Jahre Royal Bunker. Denn die zwanghafte Bunker-Rebellion war oft anstrengend. Aber nur selten langweilig. Aber nichts ist eben nur so, wie es scheint. Und hinter dem Macher Staiger gab es auch immer den gut verwahrten Privatmenschen Marcus mit Frau, Kindern und Sinnkrisen. Nachdem Staiger nun mit K.I.Z. ein weiteres vorläufiges Hoch erreicht hatte, musste er feststellen, dass er die Branche, in der er tätig ist, nicht leiden kann. Nach zehn Jahren hat er einfach den Spass verloren und geht. Um ein letztes Mal für die Dreifaltigkeit von Härte, Ehrlichkeit und Konsequenz einzustehen. Im Hip-Hop wird er aber weiterhin präsent sein. »»»»

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K.I.Z. Portraits

Text: Bianca Ludewig (Silyan & Maxim)/ Alexander Kempf (Nico & Tarek) Fotos: Chris Voy Erschienen im Backspin HipHop Magazin #87, 2007 DJ Craft*Silyan: Mein intensivstes Projekt ist seit 2000 K.I.Z. – vorher war ich mit Maxim zusammen in einem Nu-Metal-Projekt, das hieß Instead. Maxim hat hauptsächlich auf Französisch gerappt und wir waren dann auch in Read the full article… »»»»

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K.I.Z. – Hater aus Liebe?

Text: Bianca Ludewig 2007 Fotos: Sibylle Fendt, Chris Voy/ djcraft.de Dies ist die ultra-rare erste unverfälschte Version der K.I.Z. Coverstory für die Backspin. Es war die erste Coverstory für K.I.Z. – wie auch für uns. Meine Idee dahinter war es, es ebenso wie K.I.Z. zu machen; so also der Vorschlag an meinen Redakteurskollegen. Da er Read the full article… »»»»

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JR – Aparte Entwicklung eines untalentierten Writers

Seit seinen „28 Millimetres“-Projekten – Portrait Of A Generation mit Jugendlichen aus den Banlieues und der Face2Face Serie mit Israelis und Palästinensern – ist der Bekanntheitsgrad des Ex-Graffiti-Writers aus Frankreich drastisch angestiegen. Zurecht, denn im Gegensatz zu anderen Fotografen oder Streetartists verweigert er sich dem normalen Ausstellungsrahmen und hält es streetwise. JR zeigt uns vor allem, dass die besten Ideen simpel sind und auf der Straße liegen. Von da holt er sie, und dahin bringt er sie zurück. Wie, ist eigentlich egal, Hauptsache, es wird gemacht. Früher war sein Mittel die Sprühdose, momentan sind es Kamera und Kleister. »»»»

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Sektion Kuchikäschtli – „Ironie & Soulmusik“

Egal wie nationalistisch, sexistisch oder homophob es auch wird, die Rapper haben immer öfter Ironie als Argumente am Start. Ironie, eigentlich ein Kind des Humors oder auch ein gutes Hilfsmittel, um Bullshit zu enttarnen, verkommt im Hip-Hop zunehmend zur Allround-Ausrede. So ist die Ironie eine Kunst für sich und kommt nicht automatisch mit dem Rappen. Fraglos ist aber auch wirkliche Ironie zum Steckenpferd einiger Rapper geworden. Sektion Kuchikäschtli haben die Ironie unter dem Deckmäntelchen der Bündner Landeier in der Großstadt Zürich perfektioniert und sie in ein warmes und weiches Gewand aus Soul-Musik gekleidet. Claud’s Beats und Rennie’s Raps haben auf ihrem dritten Album „Affatanz“ erneut für höheres Niveau in Sachen Schweizer Rap gesorgt. »»»»

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Game ist sein Mantra – Megaloh

Für viele ist dieser Berliner Rapper im letzten Jahr zu einem Hoffnungsträger im deutschen Battle-Rap geworden. Das liegt vor allem an seinen Skillz, aber wohl auch an seinen Anleitungen zum Geldverdienen und Frauenchecken, die er auf „Im Game“ und „Reim Geschäftlich“ mit gekonntem Flow für die Welt der männlichen Heranwachsenden rappt – um damit dem Zeitgeist zu folgen. Das aktuelle Album ist ein Who’s-Who-Featurewerk und repräsentiert in der Hauptsache Megaloh’s Label Level-Eight, dessen zweite Hälfte sein langjähriger Kollege KD Supier ist, der alles produziert hat. Unter dem Motto „Reim Geschäftlich“ bringen sie angesagte Spitter aus so unterschiedlichen Camps wie Samy Deluxe, Sprachtot, Sentino, K.I.Z., Basstard, Jonesmann, Sera Finale oder Frauenarzt auf einer Produktion zusammen. Dazu erscheint dieser Tage „Alles Negertiv“, das von Frauenarzt produzierte Kollabo-Album von Megaloh und Sprachtot. »»»»

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Backspin trifft… King Rocko Schamoni

Der Hamburger Allround-Entertainer hat jetzt sein siebtes Album draußen, ein weiteres Buch erscheint im April, neue burlesk-psychedelische Theaterstücke mit Studio Braun sind in der Mache. Der „Golden Pudel Club“, mehrmals zum besten Club Deutschlands gevotet, auf dessen Baustelle Schamoni täglich kämpft, wird ab Mai räumlich und kulturell um neue Dimensionen erweitert. König ist er vor allem wegen seiner kritischen Haltung und seinem Humor, der unser tristes Dasein erheitert. Aber trotzdem oder gerade deswegen ist es nicht leicht, Rocko Schamoni zu sein. »»»»

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Für immer Bern-Deutsch rappen

Seit zehn Jahren haben sich eine Handvoll Berner ihre Welt jenseits von Alltag und Verpflichtungen aufgebaut, sie heißt: Wurzel 5. Hier braucht man Cuba Libre zum Rap, lebt Jagdinstinkte aus, erhebt Unproduktives zum Kult und nimmt sich selbstironisch ernst. Auseinandersetzungen werden kurz und explosiv gestaltet. Ihr Humor ist so charakteristisch wie Dialekt oder Beats. Mit Baze und PVP gründeten sie 1999 die Chlyklass, eigentlich als Zweckgemeinschaft, doch die Crew übertraf die eigenen Erwartungen. Zu elft wurden Kräfte gebündelt und die Paradies-Insel ausgebaut. Das honorierten die „Swiss Hip Hop Music Awards“ im Oktober und prämierten Baze als besten Solokünstler und „Teamgeist“ von Wurzel 5 als bestes Album. »»»»

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LMNO – Die Jesus-Rapper kommen

Interview Bianca Ludewig | Foto Oliver Bernard | Layout Georgee Download PDF (Backspin Kurzversion) Religiöse oder spirituelle Texte gab es schon immer im Rap. Und der Dank an die Mutter oder Gott, ist sowohl beim Battle-Rap als auch beim Concious-Rap zum Standard geworden. Darüber hinaus gibt es Rapper wie LMNO, die ihren Dialog mit Gott Read the full article… »»»»

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Poesie für die letzten Tage – Dudley Perkins

Declaime, das heißt vortragen oder auch gegen etwas wettern, und das passt für Dudley Perkins wirklich gut. auf seinem aktuellen Album „Expressions – 2012 au“ wettert er gegen nichts geringeres als das Ende der Welt. Das tut er über wunderbaren Beats von Madlib, der für den Lead-Track zum Thema niemand geringeres als Kraftwerk sampelte, die Declaime in US-typischer Tradition noch nicht mal kennt. Declaime wettert auch gegen Pussys. „Pussy“ ist, anderen Leuten wehzutun, Gangsta-Rapper wie Regierungschefs sind gleichermaßen Pussys, da sie selbstverliebt am Arsch der Macht lecken, während die Welt den Bach runtergeht. Der einzige Gangsta-Shit ist und bleibt für Dudley Gott. Und während Peanut Butter Wolf Golf spielen geht, darf Dudley uns Dank seiner Finanzierung in gewohnt schräger Tonlage die letzten Jahre bis zum untergang versüßen. GErade kommt er erneut nach Deutschland, um charismatisch zu predigen und verirrte Hip-Hop-Schäfchen zusammen zu führen. »»»»

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Wholetrain – Interview mit Florian Gaag

Dank Wholetrain gibt es jetzt den ersten realitätsnahen Spielfilm über Graffiti in den Kinos, der auf breite Akzeptanz hoffen kann. Er ist so nah an der Wirklichkeit, dass er den Writern ein enges Korsett schnürt, dass aber den gängigen Klischees entspricht, eben weil auch sie wahr sind. Dafür werden keine weiteren Mythen gestrickt. In diesem Sinne ist es ein sehr europäischer Film, das reizvolle an europäischem Graffiti zeigt der Film aber nicht. Sondern, dass es weiterhin international schwierig bleibt erwachsen zu werden – und was an Deutschland und den Deutschen nervt. »»»»

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Bashing America with love! – Five Deez

Das Rap-Trio aus Cincinnati/Ohio das auch durch die Zusammenarbeit mit den Lone Catalysts, Talib Kweli, J-Live, Mr. Dibbs oder J.Rawls bekannt wurde, hat seit einer Weile auch einen Stützpunkt in Berlin, da Fat Jon sich dort unsterblich verliebte. Daraus ergaben sich auch neue musikalische Verbindungen und Ereignisse: DJing im Watergate, Remixe von Tortoise oder auch Aktivitäten am Mic für Lokalhelden wie Pole. Berlin hat Fat Jon so inspiriert, dass er seit dem letzten Band-Album zwei Soloalben und mehrere neue Projekte realisierte – und das ungewöhnlichste Five-Deez-Album ever produzierte: „Kommunicator“! Aber die Anti-Bush-Fanatiker Pase, Kyle David und Fat Jon sind nicht nur kreative Musiker, sondern auch intelligente und humorvolle Gesprächspartner. Check it out! »»»»

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Backspin trifft… DOMA

Die wirtschaftliche Krise Argentiniens beförderte 2001/2002 zusammen mit der kochtopfschlagenden Mittelklasse auch eine Urban-Art-Welle ans Licht. Die vier Grafiker aus Buenos Aires gehörten zu den Ersten, die 1998 mit Stencils und Aufklebern in den öffentlichen Raum gingen und dadurch dem folgenden Hype den Weg ebneten. Inzwischen gehören sie zu den etablierten Grafikteams Argentiniens. Sie haben internationale Auftraggeber und nahmen weltweit an Ausstellungen teil. Neben ihren eigenen Publikationen erschien vor kurzem ein Buch über die Stencilmania in Buenos Aires mit dem Titel „Hasta La Victoria Stencil“, für dessen Vorwort sie verantwortlich zeichnen und in dem auch ihre Stencil-Arbeiten zu sehen sind. »»»»

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Living Legends – Legendary Music

Oakland liegt in Nord-Kalifornien, zwischen Berkeley und San Francisco. Mit 400 000 Einwohnern keine große Stadt, aber in einigen Punkten besonders. Durch eine große Einwanderungswelle afroamerikanischer Arbeiter in den fünfziger Jahren wurde Oakland zur Black City der Westküste. Das führte zu einem politisch sehr bewegten Klima. Hier machten die Black Panthers und die Antikriegsbewegung der sechziger Jahre politische Geschichte. Dann schrieben hier Tupac und Digital Underground ihre Rhymes. An dieses dynamisch geprägte Ambiente knüpfen seit über acht Jahren auch die Living Legends an. Viele ihrer Members sind bereits als Solokünstler auf verschiedensten Labeln auffällig geworden: Murs, Eligh & Grouch, Sunspot Jonz, Luckyiam PSC oder Bicasso. Auch die Melancholy Gypsies oder Mystik Journeymen gehören unter die Living-Legends-Flagge. Vor ein paar Monaten veröffentlichten sie ihr drittes Crew-Album „Classic“ – Anlass für ein Gespräch mit Bicasso. »»»»

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Backspin trifft… M.I.A.

Text Bianca Ludewig M.I.A. a.k.a. Maya Arulpragasam ist schön und fotogen, ihre Biografie interessant. Und ihre Musik ist aufregend anders. In DJ-Sets von Grime bis Reggaeton trieb sie die Menschenmengen über Dancefloors. Zunächst in England und später in ganz Europa. All das machte sie schnell zum „Everybody’s Darling“ in Medien und Musikindustrie. Und zwar in Read the full article… »»»»

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THE CITY OF NAMES

Die City of Names ist keine bessere Welt. Aber sie umweht ein Hauch von Freiheit. Und das nicht nur, weil sie ein Outdoor-Projekt der Backjumps Live Issue #2 war. Hier werden rund dreißig Writer, die sonst mit ihren Pieces auf die Architektur der Stadt reagieren, selbst zu Bauherren und Architekten. Während die Architektur unserer Städte immer mehr zur Profil-Neurose des Kapitals verkommt und vorbei an den Bewohnern geplant wird, gibt Jazzstylecorner mit der City of Names eine direkte & räumliche Antwort darauf. Ein Powermove mit künstlerischen und sozialen Qualitäten. »»»»

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Wer bestimmt, was Hip Hop ist?

Where My Girls At? Fragten Caynd aka Clara Völker – Initiatorin von femalehiphop.net und rund dreißig Mitstreiterinnen und Helfer eine Podiumsrunde und etwa vierhundert Leute im Publikum. Femalehiphop.net existiert seit etwa einem Jahr und ist ein Internetnetzwerk für HipHop-Aktivistinnen und alle anderen die es sonst noch interessiert. Im März veranstaltete femalehiphop.net ein ganztägiges Event in Berlin: Female Flava – mit Workshops, Film, Konzerten und eben Diskussion. Und diese zeigte vor allem eins: dass die HipHop Szene in ihrem Denken und Verhalten konform mit der Gesellschaft bleibt. Es geht zurück, in die Zukunft. »»»»

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Backspin trifft… Mike Patton vs. Executioners

Dieses Mal geht es um eine Begegnung der besonderen Art: Mike Patton hat endlich sein erstes Hip-Hop-Experiment releast. »»»»

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PRAHA CITY LOVERS

In Prag laufen die Fäden der Tschechischen Hip-Hop-Netzwerke zusammen. Hier organisiert Bbarak Konzerte, das tschechische Battle Of The Year, nationale DJ- und Beatbox-Contests, das europäische Chapter von ITF sowie das größte osteuropäische Hip-Hop-Festival, das „Hip Hop Kemp“. Neben den vielen Veranstaltungen steht der Name Bbarak auch für ein Plattenlabel sowie ein 60 Seiten starkes Hip-Hop-Magazin und einen Hip-Hop-Store. Überhaupt ist Bbarak mitverantwortlich für fast alles, was hier in Sachen Hip-Hop passiert. Trotz solcher Infrastrukturen bleiben die Tonträger Europas für Europäer jenseits der eigenen Landesgrenzen hard to get. Mit Fokus auf Tschechien stellt man fest, dass Vorurteile geografische Grenzen vertiefen. Denn außer einigen Graffiti-Videos kommt hier, auf der anderen Seite des „großen Grabens“, wenig Osteuropäisches an. Ist es tatsächlich ein Scheitern an Sprachbarrieren, oder sind wir einfach Ignoranten? »»»»

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Lawrence / Dial – Blues ohne Worte

 DIAL RECORDS         BLUES OHNE WORTE Lawrence aka der „Anorak-Houser“, hat eine ganz weiche liebevolle Stimme und er ist auch ein sympathischer Typ, der viel lacht und etwas von einem Kuschelteddy hat. Ganz anders als die Typen, die vor dem golden Handschuh gegenüber vom Wohnzimmer-Office des Label Dial-Records am Hamburger Berg rumhängen. Lawrence macht das nichts Read the full article… »»»»

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AESOP ROCK – Ein Durchschnittsamerikaner?

Der Rapper aus Long Island ist an einem Punkt angekommen, wo sein Name kein unbeschriebenes Blatt mehr ist. Bei Def Jux ist er in guten Händen angekommen und eine kleine weltweite Fangemeinde ist im Aufbau. ER verkauft viele Platten. In diesen Umständen gebiert
er ein Album, das gewöhnungsbedürftig genannt werden
muss. Das ist mutig und macht neugierig. »»»»

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Wählt 110 – Sauberkeit ist King

Dieser berichtende Kommentar erschien im Februar 2004 in der Backspin #52. Fotos & Text: Beaware 2004 Der Wunsch nach mehr Zivilcourage ist eine Sache, Denunziation eine andere. Die Hamburger Polizei hat im Oktober – nachdem Anfang September die neue Graffiti-Verordnung beschlossen wurde – zusammen mit anderen Interessensverbänden eine gemeinsame Denunziations-Aktion gegen illegale Graffiti gestartet: “Stoppt Read the full article… »»»»

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Backspin trifft… Thomas Baumgärtel

Der Kölner Thomas Baumgärtel, bekannt als der „Bananen-Sprayer“, schaffte durch seine 23-jährige Auseinandersetzung mit einem einzigen Objekt in verschiedenen Variationen den Sprung von der Straße in den Kunstmarkt. Anfangs als Kritik am Kunstmarkt gedacht, ist seine 35-Zentimeter-Banane am Eingang einer jeden Kunststätte ironischerweise zum begehrten Markenzeichen für Kunst selbst geworden. Mit den Jahren hat er sich in seiner Arbeit verschiedene Strategien zunutze gemacht, die heute längst Standard sind – wobei ihm sein Psychologiestudium hilfreich zur Seite stand. Wenn man Kunstorte besucht und Zeitung liest, trifft man ihn und seine Bananen nach wie vor. Wir begegnen seinem Namen oder seinen Bananen hauptsächlich in Büchern über Stencils, Urban Art oder in Hip-Hop-Lexika, und das ist auch richtig so. »»»»

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Gegen die Diktatur werden wir selbst DEN HIMMEL ANMALEN – Muralismo, Writing, Nueva Cancion und Rap in Chile

Der Begriff Muralismo entstand in den 20er Jahren in Mexiko und bezeichnet seither Wandmalerei im öffentlichen Raum. Und auch einen bestimmten Stil und Inhalt. Denn die Murales waren Wandmalereien mit sozialkritischen und nationalen Inhalten. Unter dem Namen Muralismo verbreitete sich diese Kunstform im Laufe des 20. Jahrhunderts in vielen Ländern Lateinamerikas und später auch in Read the full article… »»»»

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MC NALINI – Reponedora Del Sentido

Der Artikel erschien im April 2003 in der ila #264 – Zeitschrift der Informationstelle Lateinamerika. Text & Fotos: Beaware 2002/2003 Seit Anfang der Neunziger Jahre gehört HipHop in Lateinamerika zu den beliebtesten musikalischen Ausdrucksformen der Jugendlichen. Das gilt auch und sogar im Besonderen für Chile. Denn in Chile wird auf Grund der politischen Vergangenheit viel Read the full article… »»»»

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DE LA MENTE – Hiphop in Chile

Wenn man Hip-Hop mag und nach Chile reist, dann bemerkt man
sofort, dass dort Hip-Hop geliebt und gelebt wird. Über den
Hip-Hop in Chile kann man allerdings nicht berichten, ohne von
dem Land zu erzählen, in dem diese eigensinnige Variante des
Rap praktiziert wird. Denn sowohl die Vertreter der New School
wie auch der Old School des Rap in Chile wurden durch die
schwierige politische Vergangenheit des Landes geprägt. Der
chilenische Hip-Hop ist ein Mittel für die nachwachsende
Generation, um das Geschehene zu verarbeiten und den für viele
harten Alltag zu bewältigen. »»»»

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Streetart in Barcelona – Urbane Kommunikation International

‚Streetart‘ kann seine Wurzeln im Graffiti, aber auch in der europäischen Schablonen- und Parolen-Tradition der 60er Jahre haben. Oder in der Post- Popart der 80er Jahre. Auch die Wandmalereien Lateinamerikas haben wahrscheinlich ihren Einfluss hinterlassen, sowie Elemente aus der Werbebranche. ‚Streetart‘ ist eine Mischung aus vielen Stilrichtungen und für den Betrachter oft zugänglicher als Writing. Aber alles trifft sich unter dem Dach urbaner Kommunikation. Deutschland hat in Sachen Graffiti international auch noch die Nase vorn, aber oft mit dieser gewissen deutschen Ernsthaftig- und Geradlinigkeit. Sehr viel undogmatischer, verspielter und deshalb erfrischender präsentiert sich diese Kunst für alle auf den Straßen Barcelonas. »»»»

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